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Hänggiturm Ennenda

Gründungsjahr 1990

Es bedurfte vielfältiger Übereinstimmung um den grössten Hängeturm der Schweiz zu retten. Die Aktion fand überdies nicht nur mit dem einseitigen, wenn auch überaus lobenswerten Ziel der Erhaltung statt. Mit dem Abbruch wurde gleichzeitig ein aufstrebendes neues Industriequartier in seiner Gesamtentwicklung begünstigt. Da die Teppichfabrik Forbo, heute Enia Carpet Schweiz AG, den sanften Abbruch finanzierte, war die Turmkonstruktion gesichert. Der Standort für den Wiederaufbau wurde idealerweise im Industrieensemble Jenny Ennenda gefunden, wo früher bereits ein Hänggiturm gestanden hatte. Es bedurfte des überzeugenden Nutzungskonzeptes der Architekten Zweifel und Leins und eines innovativen Investors in der Unternehmerpersönlichkeit von Fritz Trümpi, Mitlödi. Der Hänggiturm steht als Symbol für glarnerischen Pioniergeist als Zeuge der Hochblüte der Textilindustrie, als Beispiel eindrücklicher neudefinierter Nutzungsmöglichkeiten, als gewandelte Stätte von der Textil- zur Baukultur.

 

Präsident

Hansjürg Rhyner, Elm

Stiftungsräte

Ernst Grünenfelder, Mitlödi

Andreas Gudenrath, Niederurnen

Prof. Peter Jenny, Ennenda

Kaspar Rhyner, Elm

Fritz Trümpi, Mitlödi

Adresse

Stiftung Hänggiturm Ennenda

c/o Rhyner + Schmied Rechtsanwälte

Bahnhof

8750 Glarus