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Aktuelles

18.06.2022

90. Hauptversammlung 2022 in Glarus

Am Samstag 18. Juni 2022 treffen wir uns um 13.30 Uhr zur 90. Hauptversammlung vom Glarner Heimatschutz im Kunsthaus Glarus. 

Im Anschluss an die HV findet um 15.30 Uhr der zweite Anlass im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Gemeinsam Baukultur kochen» statt. Der Glarner Heimatschutz initiiert mit dieser Veranstaltungsreihe eine Plattform für verschiedene Interessengruppen zur Förderung einer hohen Baukultur in unseren Glarner Dörfern.

Der erste Workshop mit Vertretern aus der Politik und von Seiten der Behörden im Erlenhof in Schwanden war ein voller Erfolg. Für den zweiten Workshop laden wir nun insbesondere Vertreter der verschiedenen noch aktiven Dorfvereine, sowie alle interessierten und engagierten Dorfbewohnerinnen und Bewohner ein.

Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmende und eine rege Diskussionen.  
Anmeldung bis am 16. Juni: info(at)glarnerheimatschutz.ch


10.05.2022

Besichtigung Haus zur Beuge Näfels

Geführte Besichtigung durch das Haus zur Beuge in Näfels
10.Mai 2022, 17 Uhr

Im Sommer 2019 besichtigten die Mitglieder vom Glarner Heimatschutz die leergeräumten Patrizierhäuser von 1415. Knapp drei Jahre später sind die Umbauarbeiten beinahe vollendet. Noch vor dem Bezug offeriert die GAW Linth unseren Mitgliedern die Möglichkeit, die umgebauten Räumlichkeiten auf einem geführten Rundgang zu besichtigen. Wir sind gespannt, wie sich das Haus verändert hat. Sie auch?

Anmeldung erforderlich bis 3. Mai: info(at)glarnerheimatschutz.ch
Die Anzahl Teilnehmer ist auf 30 Personen begrenzt.


17.07.2021

Glarner Industrieweg - Glarus und Ennenda

Der Kanton Glarus ist einer der am stärksten industrialisierten Kantone der Schweiz. Der Glarner Industrieweg führt sowohl durch die Geschichte, wie auch durch die Gegenwart dieser Industriekultur, welche sich seit über 200 Jahren im steten Wandel befindet und das Tal prägt. Auf der angebotenen Führung begingen wir einen Teilabschnitt des Industrieweges. Vom Bahnhof Glarus aus spazierten wir durch den Volksgarten vorbei am Areal der Möbelfabrik horgenglarus und von da über die Linth nach Ennenda, wo sich auf dem Dorfrundgang die Entwicklung vom Bauern- zum einst reichen Industriedorf noch heute ablesen lässt. Wir hatten die Möglichkeit, das Comptoir der Firma Daniel Jenny zu besichtigen. Die Büroräumlichkeiten blieben seit der Stilllegung beinahe unverändert und man wähnt sich zurückversetzt in eine andere Zeit. Zum Abschluss genossen wir einen Apéro mit einem kleinen Imbiss und Getränken aus der Region.


26.06.2021

89. Hauptversammlung in Luchsingen

Am Samstag 26. Juni 2021 fand die 89. Hauptversammlung vom Glarner Heimatschutz im Dachstock vom Alten Schulhaus Luchsingen statt. 

Im Anschluss an die Hauptversammlung machten wir eine Führung durch Luchsingen und Adlenbach. 


03.10.2020

Heimatgestalter

Heimat gestalten - so wirbt der Glarner Heimatschutz seit kurzem neue Mitglieder. Jeder Einzelne, der nur schon seine Fenster oder den Vorgarten sorgsam unterhält und liebevoll pflegt, prägt bereits entscheidend das Erscheinungsbild unserer Heimat und macht sie lebenswert.

Mit dem Preis „Heimatgestalter“ zeichnet der Glarner Heimatschutz dieses Jahr zum erstem Mal zwei Personen aus, die sich, vielleicht ohne es zu wissen, um die Baukultur unseres Kantons verdient gemacht haben. Die Anerkennung soll Menschen gebühren, die mit grossem Feingefühl und Engagement ihre unmittelbare Umgebung nicht nur für sich, sondern auch für andere pflegen, gestalten und sinnstiftend weiterentwickeln.

Ausgezeichnet wird je eine Person und ihr Wirken in den Kategorien «Bau» sowie «Landschaft». Die ersten beiden Preisträger hat der Vorstand vom Glarner Heimatschutz in Eigenregie selbst bestimmt, in zwei Jahren soll die Glarner Bevölkerung bei der Auswahl und Jurierung miteinbezogen werden.

In der Kategorie «Bau» wird Hansruedi Streiff aus Elm ausgezeichnet. Er hat es verstanden, ein 200-jähriges Glarner Doppelwohnhaus im Müsli in Elm fachgerecht zu renovieren. Durch die vertiefte, persönliche Auseinandersetzung mit der Materie und der Zusammenarbeit mit guten Handwerkern ist ein stimmiges Resultat entstanden, welches vor allem auch durch die vorbildliche Dokumentation besticht. Zudem beeindruckt Hansruedi uns seit vielen Jahren als begnadeter Zeichner, der mit seinen Werken einzelne Häuser, ganze Dorfteile und Landschaften gekonnt auf Papier festhält. In manch einer Glarner Stube hängt wohl ein Streiff an der Wand.

In der Kategorie «Landschaft» wird Boris Juraubek aus Ennenda ausgezeichnet. Eine Vielzahl Gärten in Ennenda und im ganzen Glarnerland verteilt tragen die Handschrift des leidenschaftlichen Naturgärtners. Aus eintönigen Kieswüsten werden nach seinem Einsatz vielfältige und zu beinahe jeder Jahreszeit blühende Gärten. Sein Permakultur-Garten am Müürliweg ob Ennenda lässt viele spazierende Menschen anhalten und staunen. Zudem gibt er seine Begeisterung und sein Wissen an Interessierte und im Besonderen auch an Schulklassen weiter. Damit fördert er auch bei der jüngeren Generation das Verständnis für einen sensiblen und wertschätzenden Umgang mit unserer Umwelt.  

Der Preis ist keine finanzielle Unterstützung sondern vielmehr eine kleine Geste. Ein Zeichen dafür, dass der Glarner Heimatschutz die Arbeit und die Einstellung der Heimatgestalter wertschätzt. Beide Preisträger erhalten einen Gutschein für Ferien in einem Baudenkmal. In unterschiedlichsten, sanft renovierten Baudenkmälern lässt sich die vielfältige Bautradition der Schweiz entdecken und Baukultur erleben.

Der Glarner Heimatschutz sieht sich als Gemeinschaft von Menschen, die ihrer Heimat Sorge tragen wollen. Unsere Welt wird nur zum Teil von professionellen Planer und ihren Bauherrschaften gestaltet, ein jeder kann auf seine Art und Weise dazu beitragen, die Glarner Baukultur zu wahren - und zu entwickeln.

In der Südostschweiz vom 3. Oktober 2020 ist ein schöner Artikel über die beiden ersten Heimatgestalter erschienen. Sie finden diesen hier.


10.06.2020

Abstimmungsresultate HV 2020

Die spezielle, auf dem Korrespondenzweg durchgeführte Hauptversammlung des Glarner Heimatschutz ist Geschichte. Nachstehend die Abstimmungsresultat zu den einzelnen Traktanden.

Stimmberechtigte Mitglieder inkl. Vorstand: 74 Mitglieder

Traktandum 1   Genehmigung des Protokolls
72 Ja   0 Nein   2 Enthaltungen   *1

Traktandum 2   Genehmigung des Jahresberichts
74 Ja   0 Nein   0 Enthaltungen

Traktandum 3   Kenntnisnahme Revisorenbericht
74 Ja   0 Nein   0 Enthaltungen

Traktandum 4   Genehmigung Jahresrechnung
73 Ja   0 Nein   1 Enthaltung   *2

Traktandum 5   Entlastung des Vorstands
64 Ja   0 Nein   10 Enthaltungen   *3

Traktandum 6 Statutenänderungen
69 Ja   0 Nein   5 Enthaltungen

*1 eine davon der Aktuar, eine ein an der letztjährigen Versammlung nicht anwesendes Mitglied
*2 die Kassierin
*3 davon die 9 Vorstandsmitglieder


Trotz der vom Bundesrat beschlossenen Lockerungen bleiben Versammlungen von mehr als fünf Personen nach wie vor nicht erlaubt. Der Vorstand vom Glarner Heimatschutz hat deshalb nach eingehender Diskussion beschlossen, die diesjährige Hauptversammlung auf dem Korrespondenzweg abzuhalten. 

Die nötigen Grundlagen zum Ausfüllen des Abstimmungsformulares finden Sie HIER.

Wir freuen uns über eine rege schriftliche Beteiligung per Mail oder per Post bis am 6. Juni 2020.


Aufgrund der aktuellen Lage muss der vom Glarner Heimatschutz und dem Glarnerindustrieweg geplante Anlass am 13. Juni 2020 leider auf nächstes Jahr verschoben werden. Sobald das neue Datum bekannt ist werden wir es auf unserer Homepage und auf der Glarneragenda publizieren.

Der Schweizer Heimatschutz und seine Sektionen setzen sich in über 80 Veranstaltungen mit dem Zusammenspiel von Baukultur und Landschaft auseinander. Dabei wird hinterfragt, kritisch hingeschaut oder einfach nur genossen. Das laufend aktualisierte Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.


Ausstellung Vision «Sarneraatal 2050»

Eine kleine aber feine Gruppe von Vorstandsmitgliedern und Bauberatern machte an einem grauen Sonntag im November einen Ausflug in den Kanton Obwalden, genauer nach Sarnen. Der Kanton Obwalden hat über seine zukünftige Entwicklung nachgedacht und aus dem Gedankengut ist eine sehenswerte Ausstellung entstanden. Viele Themen sind uns hier im Glarnerland nicht unbekannt. 

Hier das Leitzitat der Ausstellung von Dr. Angelus Eisinger
«Zum Dorfleben von früher können wir nicht mehr zurück, so sehr wir uns das vielleicht wünschen, zur Stadt von Obwalden (glücklicherweise) nie werden und zur Agglomeration darf der Kanton nicht verkommen.»

Beim Zmittag im historischen Jugendstilhotel Paxmontana hatten wir dann auch die Möglichkeit uns noch ausgiebig mit unseren Kollegen vom Innerschweizer Heimatschutz auszutauschen. 

Die Ausstellung kann man noch bis am 30. November 2019 im historischen Museum in Sarnen besuchen. Mehr Infos hier.


Führungen im Haus zur Beuge in Näfels

Fast vierzig Interessierte verteilt auf zwei Rundgänge führte der Architekt Volker Marterer zusammen mit der GAW Linth durch die geschichtsträchtigen Patrizierhäuser an der Hauptstrasse in Näfels. Manch einer war überrascht, was sich hinter der von aussen auf den ersten Blick unauffälligen und etwas heruntergekommenen Fassade versteckt. Eindrücklich zu sehen, welche Elemente aus ganz unterschiedlichen Zeiten in den beiden Häusern zum Vorschein kamen. Ebenso interessant auch die Erläuterungen zum geplanten Projekt. Eine Besucherin freut sich schon jetzt auf die Führung nach dem Umbau. Wir uns auch! 

Mehr zum Projekt Alterswohnungen Beuge Näfels der GAW Linth erfahren sie hier.


Die erste Hauptversammlung unter dem neuen Co-Präsidium

In einer ausführlichen Berichterstattung liess das Co-Präsidium das Jahr 2018 revue passieren. Rund 200 geprüfte Baugesuche, ein Anlass mit der Hochschule Luzern in Schwanden und die Retraite vom Vorstand im Tierfehd - es ist viel passiert in diesem Jahr. Die Zukunft steht ganz im Zeichen der Neuausrichtung - weg vom "Verhinderer-Image" hin zum Baumediator. Lesen Sie zu diesen und weiteren Themen mehr im Jahresbericht 2018.

Im Anschluss an die Hauptversammlung spazierten die Teilnehmenden gemeinsam durch das Dorfzentrum von Näfels und lauschten den Ausführungen und Geschichten von Georg Müller. Der Anlass endete mit einem reichhaltigen Apéro und guten Gesprächen im Freulerpalast.

Die Berichterstattung zur Hauptversammlung vom Glarner Heimatschutz schaffte es sehr zu unserer Freude sogar auf die Titelseite vom Fridolin.


23.11.2018

Wie weiter? Der Glarner Heimatschutz macht sich Gedanken über die Zukunft.

Es wurde viel diskutiert, notiert, wild gestikuliert, gelacht, gross geträumt... Im Jahresbericht 2018 und an der nächsten Hauptversammlung werden wir darüber berichten, man darf gespannt sein!


30.08.2018

Abbruch - Umbruch - Aufbruch

Der vom Glarner Heimatschutz und der Hochschule Luzern organisierte Anlass mit Ausstellung war ein voller Erfolg. Nach kurzen Inputs der Podiumsteilnehmer stellten diese sich den Fragen von Co-Präsident Hansruedi Zopfi und den anwesenden Zuhörern. Vor den Plänen und Modellen der Studierenden wurde im Anschluss rege diskutiert.






Fotos ©Franco Pajarola